Ein Berliner Kriminalkommissar und sein Hund ermitteln im November 1919 im Mord an einer Historikerin.
Berlin 1919, nicht 1929. Die Wunden sind frisch. Die Republik hat noch keine Form.
🏆 Nr.-1-Neuerscheinung · Historische Deutsche Belletristik · Juli 2026 → Band 2 · Berliner Schnee · jetzt erhältlich →„Liest Tatorte wie Texte.“
Berlin, November 1919. Die Mordrate der Stadt ist um vierhundert Prozent gestiegen. In diese Stadt kehrt Kriminalkommissar Fritz Langhoff zurück — aus den Gräben der Champagne, mit einer Narbe über dem linken Auge und dem leichten Zittern der rechten Hand. An seiner Seite: Leo, ein zotteliger Schnauzer-Mix, den Fritz 1917 in den Trümmern von Reims fand.
Klassische Whodunit-Spannung, eingebettet in die politische Großwetterlage der frühen Weimarer Republik. Historisch genau recherchiert, erzählt in kurzen, geladenen Bildern — kein Kommentar, keine Adjektiv-Schwelgerei. Die Reihe begleitet Fritz und Leo durch die gesamte Weimarer Republik.
Jeder Band ein eigener Fall — und ein Kapitel im Untergang und Widerstand einer jungen Republik.

Berlin 1919 — vier Millionen Menschen, und kaum einer erinnert sich noch, was Frieden bedeutet. Eine Historikerin wird tot in ihrer Wohnung gefunden: keine Spuren, kein Motiv. Kriminalkommissar Fritz Langhoff und sein Hund Leo bekommen den Fall. Langhoff liest Tatorte wie Texte — doch der Mann, den er sucht, hat eine Seite, die niemand erwartet hat.
Erschienen · E-Book, Taschenbuch & Hardcover
Silvester 1920. Ein Toter in der Neujahrsnacht, eine Spur, die tief in Berlins Unterwelt führt, und eine Handvoll Kinder, die niemand vermisst. Fritz und Leo ermitteln zwischen Halbwelt und Präsidium — wo eine alte Rechnung noch immer offen ist.
Erschienen · E-Book & TaschenbuchDie Mark ist Makulatur. Dr. Rahel Hirsch, eine der ersten Rechtsanwältinnen Deutschlands, wird tot in ihrem Büro gefunden. Selbstmord, sagt die Stadt. Mord, sagt Prof. Straßmann. Die Spur führt in den nationalistischen Untergrund — zu einem Mann aus kaltem Kalkül.
In Entwicklung„Es muss nicht immer Babylon Berlin sein.“
„Beim Lesen verfliegt schnell der Gedanke, einer fiktiven Handlung zu folgen, und man findet sich unmittelbar im Berlin der frühen 1920er Jahre wieder. Genau so könnte es gewesen sein.“
„Das Buch ist spannend und herzerwärmend zugleich. Man verspürt sofort eine emotionale Bindung zum Kommissar und seinem vierbeinigen Begleiter.“
„Das Buch habe ich verschlungen. Bilder arbeiteten in meinem Kopf.“
„Ein wirklich angenehm zu lesender, bildstarker Geschichts-Krimi mit sympathischen Hauptfiguren.“
Drei kurze Filme aus der Welt der Reihe. Kein Trailer im Sinne der Verlage — eher das, was Fritz auf dem Weg zur Roten Burg sieht.
Die erste Begegnung. Ein Hund, ein Mann, eine Straße, die beiden nicht gehört.
Das Polizeipräsidium am Alexanderplatz. Irgendwo dort oben liegt Zimmer 42.
Die Schauplätze der Reihe, gedruckt. Für alle, die dem Newsletter folgen.

Kriegsheimkehrer aus der Champagne. Narbe über dem linken Auge, zitternde rechte Hand, ein Knie, das bei Kälte schmerzt. Er registriert, er kommentiert nicht. Wo andere einen Tatort sehen, liest er einen Text. Sein Vertrauter im Präsidium ist sein Mentor Dr. Bernhard Weiß — sein Widersacher sitzt im eigenen Haus.

1917 in Reims auf dem Leichnam seines gefallenen Herrchens gefunden. Erschnüffelt Blut auf dreißig Meter. Die Verlängerung von Fritz’ Innenleben nach außen: Fritz spricht nicht — Leo reagiert. Kreist Fritz’ Zeigefinger auf dem Oberschenkel, kommt Leo, und trägt danach eine Locke.
Nickelbrille, tintenverschmierte Finger, Idealismus. Sein Bruder fiel 1916 bei Verdun. Er trägt die neue Wissenschaft der Spurensicherung in die staubigen Flure der Roten Burg.
Vorgesetzter und Zyniker, der den Krieg hinterm Schreibtisch verbrachte. Schrippen, Krümel, roter Stift, Ehrgeiz.
Wirt am Alexanderplatz. Das bestinformierte Informantennetz der Stadt — und das Esszimmer der Reihe.
Geborene Langhoff, verheiratet mit Paul. Dieselben blauen Augen wie ihr Bruder — und der einzige Mensch, der ihn nach Hause holt.
Rothaarig, resolut, Aushilfe bei Paul. Was im Aschinger beginnt, zieht sich als leiser Faden durch die Reihe.
Hinweis: Die Stimme in dieser Hörprobe ist KI-generiert. Es spricht kein Sprecher und keine Sprecherin, sondern eine künstliche Stimme. Der Text stammt aus dem Roman „Berliner Brennglas“ von Michael Dräger.
Der Schlamm der Champagne hat keinen Namen, aber er hat einen Geschmack. Er schmeckt nach verrostendem Eisen, nach verwesendem Pferdefleisch und nach der Asche von Reims, die sich bei jedem Atemzug in die Lungen legt. Ich liege flach im Schutt eines zerbombten Hauses. Die Fassade ragt leer in den Himmel. Der Regen fällt nicht, er sickert, er tänzelt — ein feiner, unaufhörlicher Sprühnebel, der sich mit dem Pulverdampf vermischt und alles überzieht: meine Hände, den Schaft meines Gewehrs, meine Gedanken.
Ich bin allein in diesem Trümmerfeld, und doch bin ich es nicht. Ich höre das Atmen des anderen. Ein rasselndes Pfeifen, kaum drei Meter entfernt, hinter einem verkohlten Eichenbalken. Ein Franzose. Ich weiß nicht, wie er aussieht. Ich weiß nicht, ob er Kinder hat oder eine Frau. Ich weiß, dass er Angst hat — sie riecht nach kaltem Schweiß und dem säuerlichen Rotwein, den die Poilus in ihren Feldflaschen führen.
Mein Finger liegt am Abzug. Das Metall ist kalt. Nicht ich. Nicht heute. Nicht hier. Ein Stück Putz bricht ab und klatscht in eine Pfütze. In dieser Stille klingt es wie ein ferner Schuss. Dann löst sich ein Schatten aus dem Grau. Eine Gestalt bricht hinter dem Balken hervor, verzweifelt und schnell. Ich reagiere. Die Bewegungen sind eingeschliffen, sie kennen kein Gewissen.
„Kamerad …“, flüstere ich — und weiß nicht, wen ich meine. Den Mann hinter dem Balken oder den Tod, der endlich seine Hand nach mir ausstreckt. Dann erlischt das Licht.
Band 1 einer angelegten Reihe. Als E-Book erschienen — auf Anhieb Nr. 1 der Amazon-Kategorie Historische Deutsche Belletristik. Band 2 Berliner Schnee ist im August 2026 erschienen.
Ein Berliner Kriminalkommissar und sein Hund ermitteln im November 1919 im Mord an einer Historikerin — und stoßen dabei auf einen Mann, der die Waffe für das Attentat von Sarajevo geliefert hat.
Band 1 Berliner Brennglas (1919) — erschienen. Band 2 Berliner Schnee (1920/21) — erschienen. Band 3 Berliner Asche (1922/23) — in Arbeit. Die Reihe begleitet Fritz und Leo durch die Weimarer Republik.
Volker Kutscher, Der nasse Fisch — mit einem entscheidenden Unterschied: Wo Kutscher die goldenen Zwanziger zeigt, zeigt Dräger deren blutigen Ursprung. Berlin 1919, nicht 1929.
Historisch genau, klassische Whodunit-Struktur, eingebettet in die politische Großwetterlage. Kurze Fragmente wechseln mit langen Sätzen. Sinneseindrücke ohne Adjektiv-Schwelgerei. Als Marken-Extra: ein Nachwort, das Recherche und Erfindung sauber voneinander trennt.
Michael Dräger schreibt historische Kriminalromane, die das Berlin der frühen Weimarer Republik nicht als Kulisse behandeln, sondern als Figur. Für Fritz und Leo verbindet er akribische Zeitgeschichte — reale Schauplätze, historische Personen, dokumentierte Ereignisse — mit klassischer Ermittlungsspannung.
Sein Ton ist knapp und sinnlich zugleich: Er zeigt, statt zu erklären. Kriegstrauma, Klassenkampf und der Antisemitismus der Zeit sind kein Kommentar, sondern Grundton — und über allem wacht ein grauer Schnauzer, der Blut riecht, wo Menschen nur Straße sehen.
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